Januar 2012

Bewährtes und Neues verbinden
Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming wählen Vorstand 2012

Aufnahme von Grit PrüßAufnahme von Enrico SimchenDer Zuwachs an ehrenamtlich Tätigen wird in einem Verein immer positiv aufgenommen. Daher wurde auf der Jahreshauptversammlung der Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming im Dezember 2011 die eigentliche Tagesordnung kurzerhand etwas verschoben. Die bisherigen Anwärter Grit Prüß und Enrico Simchen erhielten ihre Mitgliedsurkunden vom amtierenden Vorstand.

Damit waren sie für den folgenden Teil der Veranstaltung auch stimmberechtigt. Bevor die Junioren jedoch ihren Vorstand für das nächste Jahr wählten, zog Kreissprecher Robert Weise eine Bilanz des aktuellen Kalenderjahres. Neben bekannten Aktionen wie der Ausbildungsmesse Teltow-Fläming, dem Schülerquiz zum Wirtschaftswissen und dem Assessment-Center (beispielweise  in Jüterbog und Ludwigsfelde) wurde das Projekt „Regional, mir nicht egal“  erfolgreich im Juniorenkreis etabliert.

Nach den Berichten von Schatzmeister Markus Strube und Kassenprüfer Jan Lengermann wurde der Vorstand einstimmig entlastet, um sich anschließend in der gleichen Besetzung zur Neuwahl zu stellen. Entgegen dem im Bundesverband favorisierten Verfahren „One Year to lead“, bei dem der Vorsitz  jährlich wechselt,  entschieden sich die hiesigen Junioren dafür, dem bewährten Vorstand auch für 2012 das Vertrauen auszusprechen.

Vorstand 2012: Markus Strube, Heike Schütze, Robert Weise (v.l.)Auch viele Fördermitglieder sowie die Gäste Tino Barth vom Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) und Ronny Paschke vom frisch gewählten Berlin-Brandenburger Landesvorstand verfolgten die Veranstaltung mit Interesse.

Im Anschluss an die Wahl stellte die stellvertretende Kreissprecherin Heike Schütze die Pläne für das kommende Jahr vor. Die regelmäßigen Stammtische sollen juniorenlastigere Themen bekommen, an „Kaminabenden“ soll der Dialog zwischen regionaler Politik und Wirtschaft wieder aufgenommen werden. Attraktive Weiterbildungen der WJD sollen in Teltow-Fläming angeboten werden, dabei wird verstärkt auf die Zusammenarbeit mit anderen Juniorenkreisen (z.B. Lutherstadt Wittenberg) gesetzt.

Die Fortführung erprobter Projekte steht ebenfalls auf dem Programm, auch wenn beispielsweise über die Form der Ausbildungsmesse bei den sinkenden Besucherzahlen und einer Vielzahl ähnlicher Angebote nachgedacht werden muss. Im April 2012 soll etwa 50 Schülern der 9. bis 11. Klassen des Landkreises im Rahmen des Projektes „TectoYou“ die Möglichkeit gegeben werden, ein spezielles Besuchsprogramm der Hannover Messe zu absolvieren.

Robert Weise ließ es sich zum Abschluss nicht nehmen, sich im Namen des Vorstandes und der Mitglieder bei der Geschäftsführerin Ines Clemens herzlich für ihre unschätzbare Arbeit zu bedanken.  Wer sich für die Arbeit der WJ Teltow-Fläming interessiert, ist bei den offenen Stammtischen an jedem ersten Donnerstag im Monat (beginnend am 2. Februar 2012) willkommen.

Gerald Bornschein

"REGIONAL, mir nicht egal"

REGIONAL, mir nicht egal!Mit dem Projekt „Regional, mir nicht egal“ werden nachhaltige Projekte von z.B. Kitas und Schulen im Raum Jüterbog, Luckenwalde, Dahme, Treuenbrietzen und Baruth/Mark unterstützt. Bewerbungen werden jeder Zeit über die Website www.regional-mir-nicht-egal.de entgegen genommen und durch die beteiligten Unternehmen bewertet und ausgewählt.

Die Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming und der Verein der Freunde der WJTF sind Kooperationspartner des Projekts. Die Erstellung der zugehörigen Internetplattform, über die Marketing und Bewerbung stattfinden werden, wurde über einen Kostenzuschuss vom Bundesverband der Wirtschaftsjunioren honoriert.

Kreissprecher Robert Weise (r.) übergibt den symbolischen Scheck an die Jugendorganisatorin der Gemeinde Anett SchwarzbachDie publikumswirksame Übergabe der Fördersumme von 1000 Euro an die Jüterboger Integrationskita „Struppi“ Jüterbog bewirkte das Interesse weiterer Gewerbetreibender aus der Region.
Doch auch KITAs, Schulen und Freizeiteinrichtungen bewarben sich nun mit sehr unterschiedlichen Ideen und Vorhaben. Die Projektbeteiligten treffen gemeinsam die Entscheidung über die Vergabe der Mittel mit der Maßgabe einer nachhaltigen Verbesserung von Situationen und Bedingungen. So werden beispielsweise Bewerbungen zur Ausgestaltung von Veranstaltungen oder Festen, die keine bleibende Veränderung bewirken, nicht berücksichtigt.

Am 1. Oktober wurde bei strahlendem Sonnenschein das zweite (diesmal mit 900 Euro unterstützte) Projekt sportlich übergeben. Im Ortsteil Altes Lager der Gemeinde Niedergörsdorf wurde ein neu errichtetes Beach-Volleyball-Feld eingeweiht und von den Jugendlichen sofort getestet. Wenn diese im nächsten Jahr ihr erstes Volleyballturnier ausrichten, werden die WJ nicht nur als Zuschauer dabei sein. Inzwischen sind neben den WJ und ihrem Förderverein weitere 14 Unternehmen feste Partner der Initiative „REGIONAL, mir nicht egal!“. Das nächste förderwürdige Projekt steht für 2012 sicher schon in den Startlöchern.

 

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