Juni 2010

10. AusBildungsMesse Teltow-Fläming
Spiegel der Berufsausbildung in Teltow-Fläming und Brandenburg

Nach der Eröffnung am Stand von Schaeffler TechnologiesZum zehnten Mal präsentierten regionale Unternehmen und Ausbildungseinrichtungen am 5. Juni 2010 im Schulzentrum Jahnstraße Luckenwalde Chancenvielfalt und Zukunftsperspektiven für die Jugend in der Region. Über 60 Aussteller boten Informationen über eine breite Zahl von Berufsbildern, Studien- oder Weiterbildungsmöglichkeiten, gaben Tipps für Bewerbung und Wahl des Ausbildungsberufes.

Zur Eröffnung der Jubiläumsausgabe der Messe war Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke) angereist. Er hob in seiner Ansprache die Vielzahl der wirtschaftlichen Highlights im Landkreis TF hervor, die für die Jugendlichen genug "Möglichkeiten in der Nachbarschaft" bereit halten. Ausbildung und Beruf hat für ihn auch immer etwas mit Weltanschauung zu tun. In diesem Sinne forderte er die Schüler auf, sich "die Welt anzuschauen".

Landrat Peer Giesecke, wiederum Schirmherr der Messe, würdigte das zehnjährige ehrenamtliche Engagement der Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming. Den Trommlern der Produktionsschule Ludwigsfelde dankte er für den gelungenen mitreißenden Auftakt und äußerte die Vermutung, dass die nächste "Produktion" wohl die einer CD wäre.

René Kohl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam, hob hervor, dass jeder Jugendliche mit ordentlichen Fähigkeiten auch einen Ausbildungsplatz in der Region bekommen könne. Er verwies in dem Zusammenhang auf die Initiative "Mach es in Brandenburg". Bevor die Kreissprecherin der WJTF Gaby Kleiner die Messe eröffnete, rief Mirko Kirschner vom Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren die Jugendlichen auf, die Messe gut zu nutzen, sich zu informieren und Tipps anzunehmen.

Bei sonnigem Wetter und entspannter Atmosphäre war auch die zehnte AusBildungsMesse aus Sicht der Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming als Organisatoren ein voller Erfolg. Viele Aussteller bekundeten bereits am Messetag ein gutes Feedback und qualifizierte Gespräche.

Gerald Bornschein

Plan der AusBildungsMesse  

Ausstellerübersicht 2010

Vorgestellte Berufe 2010

Neu: Hier sehen Sie Bildimpressionen der 10. AusBildungsMesse

PDFPlan der Messe
(Firmen, Berufe, Räume)
 


Jörg Kräker empfängt Dagmar Enkelmann (MdB, rechts) und Kornelia Wehlan (MdL)Sven Lange stellte Frau Enkelmann den WJ-Landesverband Berlin-Brandenburg vorKnow-how-Transfer Bundestag: Der Gegenbesuch
Dagmar Enkelmann zu Gast in der Walkmühle Woltersdorf

Eine Woche lang war Jörg Kräker, Geschäftsführer der Luckenwalder Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft mbH (LUBA), im Rahmen des Know-how Transfers der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) sozusagen als Praktikant im Bundestag. Er begleitete die Abgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin Dagmar Enkelmann (Die Linke) in dieser Zeit bei Ihrer Tätigkeit, ob im Abgeordnetenbüro, beim Pressegespräch, in Fraktions- und Ausschusssitzungen oder in der Ple-narsitzung des Bundestages.

Insgesamt 210 Wirtschaftsjunioren aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen am diesjährigen Know-how Transfer teil, davon allein fünf aus dem Landkreis Teltow-Fläming. Mit dem Hausausweis konnten sich alle Junioren frei zwischen den Sitzungsorten bewegen, auch auf die Gefahr hin, sich im kilometerlangen Gewirr zu verlaufen.

Am Freitag, dem 4. Juni hatte sich Frau Enkelmann zum Gegenbesuch angemeldet. Sie wurde von Jörg Kräker und zahlreichen Gästen, darunter auch Wirtschaftsjunioren im Umfeld- und Gesundheitszentrum Walkmühle 2 in Woltersdorf empfangen. Zunächst wurde durch Monika Nestler, Bürgermeisterin der Gemeinde Nuthe-Urstromtal, der neu gestaltete Bewegungsgarten eröffnet und durch Kita-Kinder eingeweiht. Er zeichnet sich durch spezielle Spielgeräte aus, die sonst nirgendwo im Landkreis zu finden sind und künftig auch Langzeitarbeitslosen beim Trainieren motorischer Fähigkeiten dienen werden.

Auf Wunsch von Dagmar Enkelmann ging es anschließend in den Tafelgarten. Hier werden durch Kräfte des zweiten Arbeitsmarktes frische Produkte angebaut, die ausschließlich der Luckenwalder Tafel zugute kommen. Durch Herrn Reinisch von der ARGE Teltow-Fläming wurde die Nachhaltigkeit des Projektes hervorgehoben. Auch einen „Kindergarten“ in dem jedes Kind der Woltersdorfer Kita sein eigenes bepflanztes Stückchen Erde betreut gibt es hier.

Bei frischem Landkuchen wurde über verschiedene Aktivitäten im wirtschaftlich-sozialen Bereich diskutiert. Karin Friedrich vom Lokalen Bündnis für Familie Baruther Urstromtal konnte aus den Händen von Randolf Kluge, Vorsitzender des Vereins der Freunde der Wirtschaftsjunioren TF, einen Projekt-Förderscheck entgegen nehmen. Sven Lange vom Landesvorstand Berlin-Brandenburg und Tino Barth vom Bundesvorstand der Wirtschaftsjunioren berichteten über das Engagement der jungen Wirtschaft.

Jörg Kräker bedankte sich bei Dagmar Enkelmann und ihren Mitarbeitern für die lehrreiche Woche und bei den Gästen von der Frauenbegegnungsstätte FIDIBUS, dem Walkmühle e.V., dem Heimatverein und weiteren ehrenamtlich Wirkenden. Gleichzeitig betonte er als Leiter eines Sozialbetriebes jedoch, dass im sozialen Bereich nicht alles über Ehrenamt abgedeckt werden kann. Frau Enkelmann war über die vielfältige Unterstützung der Wirtschaft für den Sozialbereich erfreut und stellte eine Weiterführung des Dialogs in Aussicht.

Gerald Bornschein


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