August 2008

Beim Rundgang im LaminatwerkWirtschaftsjunioren on Tour 2 (in Baruth)

Erneut war der gemeinsame Unternehmerstammtisch der Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming und des RegionalCenters der Industrie- und Handelskammer Potsdam bei einem erfolgreichen Unternehmen der Region zu Gast. Prokurist Carsten Buhlmann nutzte die Gelegenheit, den eindrucksvollen Produktionsstandort Baruth der Classen Industries GmbH den mehr als 20 interessierten Teilnehmern umfassend vorzustellen.
Die solide Aufwärtsentwicklung des Unternehmens ist eng mit dem Wachstumsmarkt des „Modeprodukts“ Laminat verbunden. Während bei Produktionsbeginn im Jahr 2001 nur 60 Mitarbeiter im Laminatwerk 1 tätig waren, so fertigen heute 240 Beschäftigte ein breites Sortiment  an hochwertigen Böden. Damit ist Classen heute einer der größten Arbeitgeber der Stadt. Das zweite Laminatwerk entstand 2004, und im vergangenen Jahr wurde ein weiteres Werk in Betrieb genommen, in dem Holz und Holzschnitzel zu mitteldichten Faserplatten (MDF) verarbeitet werden, aus denen schließlich das Endprodukt Laminat entsteht. Durch das eigene MDF-Werk und die vollautomatische Anbindung an die Laminatstrecken wurde der Transport im Gewerbegebiet effizienter.
Nach den Worten von Herrn Buhlmann wäre man heute in der Lage, fast den gesamten Laminatbedarf Deutschlands zu produzieren. Einige Zahlen untermauern die Stärke: Pro Tag werden 60 bis 100 Lkw-Ladungen Holz (in Spitzenzeiten 200) angeliefert und zu 1500 bis 1800 Euro-Paletten Laminat verarbeitet. Jede Palette ergibt 100 m² Bodenfläche. Vertrieben werden die Laminate in über 600 Oberflächenkombinationen vor allem unter Fremdmarken in deutschen Baumärkten und im Ausland – dort vorwiegend unter dem Classen-Label. Der Exportanteil beläuft sich derzeit auf 60%.
Einen hautnahen Eindruck von der modernen Fertigung erhielten die Besucher bei einem Rundgang durch das Werk. Besonders stolz ist man auf die wohl schnellste Profilierungsanlage, die das Laminat mit 300 Metern pro Minute passiert. Imposant ist auch das riesige Hochregallager mit den auslieferbereiten Paletten, das die Produktion von mehr als zehn Tagen fassen kann, wie Ingenieur Daniel Rösner erklärt. Landtagsabgeordnete Frau Prof. Dr. Sieglinde Heppener staunte über das sichtlich junge Team in der Produktion, was nach Rösner auch den Anforderungen an sichere IT-Kenntnisse zur Bedienung der computergesteuerten Anlagen geschuldet ist.

Scheckübergabe durch Herrn Röbken von der MBS in PotsdamEin Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe eines Schecks durch die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam (MBS) an den Verein der Freunde der Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming e.V. Mit der Spende wird das gemeinsam mit den WJTF organisierte und bereits mehrfach ausgezeichnete Projekt „Die Macht der Sucht“ unterstützt und dessen qualitative Durchführung in diesem Jahr ermöglicht. Die im September an der Gottlieb-Daimler-Oberschule Ludwigsfelde stattfindende Präventionswoche richtet sich (wie bereits in den Jahren 2003-07) an Schüler, Eltern und Lehrer.
Sven Lange (WJTF) und Gerald Bornschein vom Projektteam nahmen den Spendenscheck dankend von Henning Röbken entgegen. Er wünschte der Veranstaltung im Namen des MBS-Vorstands viel Erfolg. Für das Projekt werden ständig weitere Unterstützer - und für den im Vorfeld ausgeschriebenen Song-Wettbewerb noch jugendliche Teilnehmer (Bands oder Solisten im Alter von 13 bis 21 Jahren) gesucht. Weitere Informationen dazu unter www.wjtf.de.

Herr Petersen beim Vortrag zum Thema SEPAEinheitlicher Euro-Zahlungsraum im Aufbau
Informationen zur Single Euro Payments Area (SEPA)

Wussten Sie schon, dass Sie bereits seit Ende Januar Geldüberweisungen beispielsweise nach Norwegen vornehmen können, ohne dafür exorbitante Gebühren zu zahlen? Voraussetzung dafür ist (außer dass Sie das Geld dafür auch haben), dass Sie die Überweisung in Euro vornehmen und ihre Bank die SEPA-Überweisung unterstützt. Entsprechend des Zeitplans bei der Einführung der Single Euro Payments Area ist sie dazu sogar verpflichtet.
Details zu dem neuen grenzüberschreitenden Zahlungsverfahren gab Jörn Petersen von der Deutschen Bank Berlin beim Stammtisch von Wirtschaftsjunioren und RegionalCenter Teltow-Fläming der Industrie- und Handelskammer Potsdam bekannt. Wo bisher maximal 50.000 Euro per Euro-Überweisung zu Preisen für Inlandszahlungen möglich war (alles darüber hinaus per teurer Auslandsüberweisung), kostet eine SEPA-Überweisung ohne Betragsgrenze bei der Deutschen Bank lediglich den Preis einer Inlandsüberweisung. Auch die Laufzeit der Zahlung soll künftig kürzer sein. Liegt sie derzeit bei bis zu drei Tagen, so wird 2012 das Geld schon am nächsten Werktag beim Empfänger sein.
Teilnehmer an SEPA sind alle EU-Länder, ob mit oder ohne Euro als Landeswährung, die Länder des europäischen Wirtschaftsraumes Island, Liechtenstein, Norwegen sowie die Schweiz.
Zur Kontoidentifizierung dienen nur noch die international standardisierten IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Bank Identifier Code), die sicher jeder schon auf seinem Kontoauszug entdeckt hat. Ob man sich die IBAN mit ihren 22 Stellen im Kopf merken kann, bleibt offen. Zum Trost sei angemerkt, dass die isländischen Bankkunden sich sogar 26 Stellen einprägen müssen.
Als nächster Schritt wird ab Ende 2009 die SEPA-Lastschrift eingeführt, die nur mit einer schriftlichen Ermächtigung des Zahlungspflichtigen funktioniert. Gerade für Unternehmen wird eine Vielzahl von Neuerungen zu beachten sein. Als Ende des Übergangszeitraums wird derzeit 2012 anvisiert, dann sollen auch alle Inlandszahlungen auf dem SEPA-Prinzip beruhen. Eine rechtzeitige Beschäftigung mit dem Thema scheint also geboten.
Finanzbuchhaltung und Electronic-Banking-Lösungen in den Unternehmen müssen entsprechend angepasst werden. Bestimmte Kriterien bei den Zahlungsangaben müssen eingehalten werden, so ist der Raum für den Verwendungszweck kürzer als bisher. SEPA verwendet ein spezielles XML-Format, welches das derzeitige DTA-Format ablöst. Entsprechende Mehrwertdienste zur SEPA-Umstellung sind bei verschiedenen Banken und Institutionen der Kreditwirtschaft in Vorbereitung. Die automatisierte Umwandlung von Kontonummer und Bankleitzahl in IBAN und BIC wird bereits heute von der BV Zahlungssysteme GmbH angeboten (www.bv-zahlungssysteme.de).
Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich am besten an ihre Hausbank. Bei vielen Geldinstituten ist spezielles SEPA-Informationsmaterial verfügbar.

Songwettbewerb Songwettbewerb - Einreichungsfrist noch bis Ende August
In Vorbereitung der Suchtpräventionswoche, die vom 15. bis 19. September 2008 an der Gottlieb-Daimler-Oberschule in Ludwigsfelde stattfindet, rufen die Wirtschaftsjunioren Teltow-Fläming und ihr Förderverein zu einem Songwettbewerb zum Thema Sucht auf.
PDF Teilnahmebedingungen als PDF-Datei (205 kB).

DVD Suchtpräventionswoche 2007 DVD "Die MACHT der SUCHT" 2007
Die DVD zur Suchtpräventionswoche 2007 am Jüterboger Goethe-Schiller-Gymnasium kann ab sofort über unsere Geschäftsstelle zum Selbstkostenpreis bezogen werden.

Aus dem Inhalt:
DVD 1 (Hybrid-DVD): Filmbeitrag Jüterbog TV, Bilder der Woche, Preise für das Projekt, Wochenplan, Pressestimmen, Fotowettbewerb, Ratgeber-Broschüre, Flash-Video Abschlusspräsentation, PDF- und JPEG- Dateien
DVD 2 (Video-DVD): Videobegleitung der Abschlusspräsentation - Format 16:9


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AUSZEICHNUNGEN:

Certificate of Merit für unser Projekt "Die MACHT der SUCHT"
Suchtpräventionswoche2006
überreicht auf der Bundeskonferenz
der WJ 2007

Landespreis der WJ für unser Projekt "Die MACHT der SUCHT"
Urkunde Landespreis
überreicht am 30.11.2006

Pressestimmen zur Woche 2007

 
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